Das Aktzeichnen

Machen wir heute einen Galerie- oder Ausstellungsbesuch, da fällt einem sofort auf, die Nacktheit dominiert in allen Spielarten. Den schönen Akt suchen wir aber vergeblich. Sind wir denn wirklich in unserer humanen Zeit im Fühlen, Denken und Tun so hässlich geworden?

Wir sehen Verrenkungen, Verbauungen, Übertreibungen, Abwegiges, Abscheuliches und den Mittelpunkt all dieser Hässlichkeit bildet abnormale Sexualität. Das ist schade.

Nichts gegen den nackten Menschen, der Mensch wurde nun mal nicht in Kleidern erschaffen und der nackte Mensch galt doch immer in der Kunstgeschichte als ein Symbol der Schönheit. Nur gilt doch für die Darstellung des menschlichen Aktes genau dasselbe, wie für das Porträt. Selbstverständlich soll er ausdrücken Leid, Schmerz, Marter, Stolz, aber doch auch Freude, Anmut und vor allem Natürlichkeit.

Hier eine kleine Auswahl der Aktzeichnungen, bitte klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern: