Die Gamsburg

gamsburg2Baubeginn war 1957 an einem waldigen, felsigen Hang. Man brauchte 3 Jahre um den Wald zu roden, die Felsen zu sprengen, einen Weg sowie die Grundfestung zu schaffen, damit man mit dem eigentlichen Bau beginnen konnte.

Bau des Hauses 1960 -1978 ( insgesammte Bauzeit 21 Jahre )
Danach Bau der Schule von 1978-1985 ( 7 Jahre )
Zu der damaligen Zeit wo das Geld knapp war, es noch nicht die Maschinen gab wie heute, mitten im Wald, in den Felsen hinein,ein Haus zu bauen war sehr schwierig und bedurfte vieler Genehmigungen und extra Ansuchen um überhaupt anzufangen und seinen Traum zu verwirklichen.

Unbeirrt gingen Erna und Sepp Gamsjäger dieses Vorhaben an.

So wie man sich das Geld schwer erarbeitet und erspart hatte, kam man Stein für Stein und Ziegel für Ziegel langsam und mühevoll seinen Ziel näher. Erhaben steht nun „ die Gamsburg „ hoch über Annaberg.

Benannt nach dem Künstler und weil es auf Felsen wie eine Burg errichtet wurde.

Leider konnte Sepp Gamsjäger sein Domizil nur sehr kurz genießen.

Erna Gamsjäger erschuf eine kleine Kunstoase und erhält so das Erbe Ihres geliebten Sepp´s aufrecht.

Angefangen mit dem Gamsjäger-Motivweg rund um Annaberg, dem Annaberger Kreuzweg entlang der Via-Sacra in Richtung Maria Zell, der Retrospektiven- Ausstellung an dem Ort wo der Künstler gelebt und gewirkt hat, sowie den jährlichen Porträt- und Aquarellseminaren, die mit gut ausgewählten Lehrern, in und um die Gamsburg stattfinden.

Erna Gamsjäger war unermüdlich bestrebt gut besuchte Ausstellungen im In- und Ausland abzuhalten, um die Vielzahl der Werke die es von Sepp Gamsjäger gibt, den kunstinteressierten Menschen näher zu bringen.

Die Gamsburg-Hymne

Auf der Gamsburg

1)

Am Osterkog’l
auf steilem Hang, da steht ein Haus;
die Gamsburg genannt.
Die Menschen, die da drinnen wohnen,
und da gehen und da kommen,
sind dem Vater anvertraut –
auf den sie gebaut.

2)

Das Meisterwerk,
Aus Gottes Hand, das ist ein Pfand;
die Gamsburg genannt.
Die Menschen, die da drinnen wohnen,
und sich lieben und vermehren,
sind dem Vater anvertraut –
auf den sie gebaut.

3)

Als Gottespfand,
ein schwerer Weg, der führt zum Heil;
die Gamsburg genannt.
Die Menschen, die da drinnen wohnen,
es erkennen und auch nennen,
sind dem Vater anvertraut –
auf den sie gebaut.

 

Annaberg, am 13. Februar 1977, 3 Uhr früh.
Dieser Text wurde vom Künstler für die Eröffnung der Gamsburgschule selbst verfaßt und von Prof. Josef Biberbauer vertont.