Die Zeichnung

In meinen Ausstellungen versuche ich einen Weg zu zeigen, vom Bleistift beginnend über Kreide, Kohle, dem Aquarell bis zu Techniken der zeitgenössischen Graphik. Die stumpfen Materialien, wie z.B. Kreide, Kohle setzen schon die Bewältigung des anstrengenden Bleistiftweges voraus. Sie erlauben uns wohl der hastigen Zeit besser zu dienen, weil man in kurzer Zeit einen größeren Effekt erzielen kann, verlangen aber schon so viel Können, dass man instinktiv die richtige Kraft auf den richtigen Fleck setzen kann. Man soll auch die Kunst des Weglassens schon beherrschen, das heißt, nur das Wesentliche zeichnen. Das richtige und rechtzeitige Aufhören ist auch eine Fähigkeit, die man sich erarbeiten muss.

An dieser Stelle möchte ich meinen Lesern eine Wahrheit mitteilen, die mir im Laufe der Jahre des demütigen Suchens zuteil wurde:
So wie ein Mensch sein verborgenes gehütetes Geheimnis nur dem Menschen mitteilt, der ihn aufrichtig liebt, so ist es auch mit jedem Problem auf dieser Erde. Nur dem wird sich das große Unbekannte anvertrauen, der in Geduld mit ganzem Herzen, mit ganzer Liebe dienend sucht.