

Über die Kunst

Die Kunst
Sepp Gamsjäger - über die Kunst
|
|
Über die Kunst Eigentümer einer Begabung ist und bleibt der Schöpfer. Sicherlich wird es keine fertige Antwort auf all unsere Sorgen
geben können, es soll aber Anreiz und Ansporn sein, für jeden
denkenden Menschen, egal welchen Standes, in stiller Stunde über
unsere Probleme – aber da vor allem über unsere Bildung
– nachzudenken. So könnte es eine Stufe nach oben werden, um
einen größeren Horizont zu überblicken, eine Stufe zum
Licht, um die Wahrheit besser zu erkennen. |
|
Die Frage unserer Jugend: „Andere werden belohnt für Dinge und Sachen – würde ich diese machen, Diese Frage ist so symptomatisch für unsere Gesellschaft,
dass ich sie mit meinem Familienbild, jedem Elternpaar aber
darüber hinaus jedem Betrachter und Leser einprägen und
vorlegen möchte. Wir sollen aber mit unserer Beobachtung nicht in die Gestirne oder Sonnensysteme ausweichen, obwohl die Wahrheit auch dort zu finden ist, bleiben wir lieber auf Erden bei dem für uns Erreichbaren, bei den Tieren und Pflanzen, mit denen wir leben müssen und ohne die wir nicht überleben werden.
|
|
Die Weisheit aus dem Gartenbeet Menschen, die sich von der Natur noch nicht völlig losgelebt haben, wird es noch gelingen, ein Gartenbeet zu beobachten, in dem die Mutter, der Gärtner oder der Bauer, Kraut gepflanzt haben. Zuerst wurde die Erde gesäubert, gedüngt und dann die zarten Pflanzen gesetzt. Das Kraut brauchen wir zum Leben. Würde aber der Gärtner dieses junge Gemüse frei aufwachsen lassen, diese zarten Pflanzen seinem Schicksal überlassen, dann wird er kein Kraut ernten. Neben und inmitten der Pflanzen würde etwas zum keimen und wachsen beginnen, das Unkraut; das er aber gar nicht gepflanzt hat. Es wird stärker treiben und würde letzten Endes das ganze Gartenbeet überwuchern. Damit aber der Gärtner, das für uns lebenswichtige Kraut auch ernten kann, muß er ständig jäten und pflegen. Er muß das Kraut vom Unkraut befreien. Das K r a u t bedarf der Pflanzung und Pflege. Sehen wir daraus nicht, daß es sich in der großen Welt, aber auch in uns Menschen Liebe Leser, nun möchte ich Sie anregen, sich selbst die Fragen vorzulegen:
Vielleicht sollten doch alle Menschen, aber vor allem alle jene, die sich für Bildung und Kultur verantwortlich fühlen, eine Zeitlang Gartenarbeit verrichten. Dort erkennt man nämlich den Schöpfungsakt Gottes immer noch und man lernt auch dabei, daß man dem selbst nicht entfliehen kann. Meine Leser und Betrachter möchte ich aber besonders bitten, mitzuhelfen, damit in unserem Garten das Gemüse nicht ausgeht, dass aber auch Blumen blühen, an denen wir uns erfreuen wollen; dass wir aber auch die Ehrfurcht, Demut und Liebe nicht verlieren mögen, die allein uns befähigen, Kraut vom Unkraut zu unterscheiden, sei bitte an dem Allmächtigen.
|
****
© 2010 Powered by www.gamsburg.at
